You are currently browsing the tag archive for the ‘Musik’ tag.

Um die Weltmeisterschaft in Brasilien gab es viel Aufsehen, vor allem auch außerhalb der Fußballstadien. In der Stadt Rio de Janeiro spüren Menschen bis heute Auswirkungen des Sportereignisses. Ärmere Viertel am Stadtrand wurden und werden als von Drogen-Kartells regiert angesehen. So ein Missstadnd wurde vor der WM vorsichtshalber aus dem Weg geräumt. Die Favelas wurden mit Polizei und Militärs „befriedet“.

image

Praga, Sterre und MC Copinho

Sterre Gilsing lebte als Ethnologin und Aktivistin mehr als ein Jahr in den beschriebenen Vierteln und forschte mit MusikerInnen, Party-BesucherInnen, ihrer Nachbarschaft und mit anderen WissenschaftlerInnen zu einer Funk-Szene, die sich so leicht nicht von der Straße und aus den Clubs vertreiben lässt.

Im Interview erzählt Sterre von Rivalitäten zwischen Polizei und Sprayer-Szene, raffinierten DJs und wie es ist, als junge Forscherin unterwegs zu sein.

Interview: Lena Löhr

Musik: MC Babalu: „Paz e liberdade“

image(2)

MC Babalu

 

Das Hochland von Abessinien oder wie es heute heißt, Äthiopien, bedeutet vor allem eins: Vielfalt! Das Ostafrikanische Land kennzeichnet ein facettenreicher Charakter, welcher auf dem afrikanischen Kontinent, vergeblich nach seines Gleichen sucht. Äthiopien zählt zu den ältesten christlich geprägten Ländern dieser Erde und ist das Ursprungsland des Kaffees, aber auch seine Musikgeschichte – durch zahlreiche Einflüsse geprägt – beschreibt eine beispiellose Entwicklung. In der Zeit zwischen 1955 und dem Sturz des letzten äthiopischen Kaisers, Haile Selassie, entsteht aus den ehemaligen Militärorchestern des königlichen Hofes die goldene Ära äthiopischer Populärmusik. Aus alten Spielmustern und neuen Instrumenten, wie dem Saxophon, entstand etwas, dessen Schönheit sich nur schwer in Worte fassen lässt. Aber hört selbst und taucht ein die mystischen tiefen dieser unverwechselbaren Klangwelt.

Der Weltempfänger hat Euch ein Mixtape zusammengestellt. Es ist quasi ein kleines Feiertagsgeschenk, für die Zeit zwischen den Jahren zum Wegfliegen und Träumen: ein fliegender Teppich.

Mixtape 1: Der fliegende Teppich

Zu hören sind solche Künstler der Elektro Szene, des dub, des witch house, der chill out Musik, denen man an ihren musikalischen Elementen ansieht, dass auch sie von der Ferne angezogen sind.

Mixtape weltempfaenger by weltempfaenger3

Die pLAYlist

1. L-CIO vom Label deepindub Lied a: Aidni Lizenz: c-c

2. Morphy Track1: Dusty stylus

3. El Hajin: Out of the unknown. Zu finden bei http://www.ginyu.at Musikseite des Künstlers

4. danosongs.com : Winter empire

5. Radarfilm Track 7: Housigedark auf dem Label Fantomton

6. Kreislauf Release 57Khoma Sutra, herausgeschnitten min 10 bis 17.

7. Sombre Consern Track 2

8. L-CIO Track b: Antes auf dem Netlabel deepindub Lizenz: c-c

Wie open antropology ähm ja open culture berichten, hat der die das BBC eine neue Seite ins Netz gestellt, das Weltmusik Archiv. Es hat alle seine Sendungen zu Themen in aller Weltmusik zusammengestellt. Eine sehr schöne Seite, mit Reportagen aus der Welt der Musik.

In den sogenannten Ghinnawa-Gesängen besingen Awlad´Ali Beduinen, was sie nicht aussprechen: von verlorener Liebe und Schmerz.

Die Ethnologin Lila Abu–Lughod nahm die hier zitierten Ghinnawa-Gesänge auf – als sie zwischen 1978 und Mitte der 1980er Jahre bei Awlad´Ali Beduinen lebte und forschte. Awlad´Ali Beduinen leben u.a. in der Wüste westlich von Kairo.

Im Jahre 1986 veröffentlichte Abu-Lughod ihr Buch Veiled Sentiments. Dort beschreibt sie die Ghinnawa-Gesänge.

Literatur:
ABU-LUGHOD, Lila. (1990). The Romance of Resistance: Tracing
Transformations of Power Through Bedouin, in: American Ethnologist, Vol.
17, No. 1. Blackwell Publishing. S. 41 – 55.
ABU-LUGHOD, Lila. (2002). Veiled Sentiments, Honor and poetry in a
Bedouin society. University of California. Berkeley.

Die Griots sind Westafrikas Balladensänger, Geschichtenerzähler, Musiker und Dichter.

Sie sorgten seit dem 14. Jahrhundert für die Unterhaltung am Königshof, indem sie Texte sangen, die Kora (ein Zupfinstrument) spielten oder dichteten.

Damals bildeten die Griots eine eigene Berufsgruppe. Heute verliert dieser Berufszweig immer mehr an Bedeutung

hört weiter

am einem Tag Ende Januar - zu finden im Programnm von Radio Blau

Frequenzen in Lpz:
89,2 | 94,4 | 99,2 mHZ
und weltweit im livestream

machen machen

in Leipzig

Montag, 19. Dezember
geräuschkulisse- *Feature*Hörspiel*Klangkunst
gemeinsam hören, diskutieren.

Lerch/ Balzer: Bi-Normal - eine Geschichte über Grenzbereiche des Bipolaren

AutorInnen zu Gast!

Ort: tipi/ ww/ leipzig

Kontakt

weltempfaenger(at) posteo.de

mehr global sounds auf Radio Blau

Der Weltempfänger ist nicht die einzige Sendung auf Radio Blau, die Sounds und Musik aus allen Teilen der Welt entdeckt. Folgende Sendungen öffnen euer Ohr für global sounds, mal mit dem Fokus auf Musik, mal mit Berichten aus verschiedenen Ecken des Globus:

Musik

zonic radio show
_kulturelle Randstandsblicke vornehmlich aus Richtung Osten blog

no eXotik! no turistiK!
_global sounds und Konzertips für Leipzig blog

pura vida sounds
_Musik und ihre Bedeutung für die KünstlerInnen, aus welchem Teil der Welt sie stammt ist zweitrangig blog

Diskussion

radio zwischenraum
_die mehrsprachige, mehrgenerationelle und mehrkulturelle Sendung blog

babilonia
_diskutiert doch in der Sprache, mit der ihr euch wohlfühlt blog

onda info
_ Nachrichten, Berichte und Interviews aus Lateinamerika vom Nachrichtenpool Lateinamerika blog