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In diesem Jahr wird das Institut für Ethnologie in Leipzig 100 Jahre alt. Zu diesem Anlass haben aktuelle Studierende ihre VorgängerInnen befragt. Wie war es in den 1970er Jahren Ethnologie zu studieren? Was war die Motivation sich in der DDR mit fremden Kulturen zu beschäftigen?

Nun werten Studierende und Antje Velasquez, Mitarbeiterin des Instituts, die Interviews aus. Im Gespräch erfahren wir welche Hürden damalige Studierende während ihres Studiums nehmen mussten und warum Studierende heute es wichtig finden, dass andere von ihren Erfahrungen mit Geschichte(n) des Instituts erfahren.

Interview, Schnitt: Lena Löhr

Musik: Pasqualino Ubaldini

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In dieser Erlebnis-Audiocollage werden Eindrücke und Erfahrungen von fünf Menschen widergespiegelt,die einerseits im Besitz einer Gartenparzelle gewesen sind oder sich immer noch um ihr Fleckchen Grün kümmern.In Part 1 werden diesbezüglich zwei Fragen erötert: wie sind diese fünf Menschen auf Schrebergartenkultur aufmerksam geworden und welche Motivationen waren für sie dafür ausschlaggebend sich um eine „Laube“ zu bemühen.Demgegenüber nimmt Part 2 die zwischenmenschliche Atmosphäre in den Fokus,die sie in ihrem Dasein in ihrer Gartenkolonie bisher wahrgenommen haben.

 

Aufnahmen, Interview, Redaktion. Schnitt: Emanuel

Ein Interview mit Herrn Richter vom Tannenhof in Beucha:

Einige Geschichten zum Weihnachtsmann. Irgendwo sitzt er, unser Glaube an den Weihnachtsmann oder an das Christkind.
Irgendwo zwischen Nostalgie, Ritual, Erziehung und der besserwisserischen großen Schwester. Und das, obwohl wir es doch alle besser wissen.
Oder tun wir das? Zum Ende beschreibt uns ein Weihnachtsmann seinen Einsatz: Ein kurzer Ausschnitt aus dem Buch „Weihnachtsmann – die wahre Geschichte“ vom Ethnologen Thomas Hauschild.

Während der vergangenen zwei Semester haben Dozenten & Studenten der Hochschule für Grafik und Buchkunst und der Universität
Objekte der Universitätssammlung angesehen und gemeinsam Kontexte, Ausstellungsweisen und Displays er-, be- und hinterfragt. Auf dieser Basis entstanden oder entstehen neue Werke.
Noch bis 18. Januar 2014 in der Galerie der HGB – Öffnungszeiten: Di-Fr 14-18 Uhr, Sa 12-16 Uhr

Mit den beiden Kuratorinnen Prof. Katrin von Maltzahn und Julia Blume und mit Studierenden der HGB sprach Maria Venne während des Aufbaus:

Wir haben uns umgehört, was Menschen in unserer Umgebung im Zusammenhang mit dieser abstrakten Vorstellung verbinden. Aus diesen gesammelten Stimmen und elektronischen Klängen ist eine Collage entstanden.

Aufnahmen: Johanna Fricke, Lena Löhr

Musik: Thomas Becker

Redaktion und Schnitt: Thomas Becker, Lena Löhr

Stimmen: Felix, Miriam, Suzan, Stefan, Caro, Sabrina, Maria, Clara

Die Museen der Staatlichen Ethnographischen Sammlungen Sachsen in Leipzig und Dresden nehmen, wie andere Museen z. B. aus Berlin oder Bielefeld, an dem Projekt „Sammlungen neu sichten“ des Museumsbundes teil. Dem Weltempfänger erzählten die Volontäre Christine Fischer (Leipzig) und Tobias Mörike (Dresden) von Intentionen dieses Projektes, den dafür ausgewählten Sammlungen mit Objekten aus Syrien und Algerien, von bisherigen Objektgesprächen mit Menschen aus den beiden Ländern oder anderen, die z.B. mit Menschen aus Syrien oder Algerien verheiratet sind. In bisherigen Gesprächen erzählten sie von ihren Eindrücken der Objekte oder davon womit sie die Objekte assoziieren. Wenn Sie Interesse an Objektgesprächen haben wenden Sie sich an:
Christine Fischer (Leipzig) oder an Tobias Mörike (Dresden). Hier finden Sie weitere Informationen zum Projekt „Sammlungen neu sichten“.
Das folgende Interview führte Maria Venne:

Im Späti an der Ecke

Früher gab es den Tante-Emma Laden, heute sind es Kioske, Spätis oder Obst- und Gemüseläden, die nicht nur Obst und Gemüse anbieten, sondern auch Waren des täglichen Bedarfs.
Es ist kein Zufall, weshalb hauptsächlich Migranten in dieser Wirtschaftsnische des Verkaufs von Obst und Gemüse tätig sind. Viele der Händler sahen die Selbstständigkeit als Chance, um in Deutschland zu bleiben. Man benötigte keine Ausbildung dafür und brauchte keine all zu großen Sprachkenntnisse. Diese Wirtschaftsnische ist mit großem Arbeits- und Zeitaufwand verbunden und birgt ein hohes Risiko wegen der Verderblichkeit der Ware. Wegen des frühen Einkaufs im Großmarkt, des Einräumens und Sortierens der Waren und der langen Öffnungszeiten, können sich die Migranten diese Selbständigkeit nur im Familienverband leisten.

Sushi rolls!

Sushi ist ein trendfood, gesund, exotisch und direkt fertig zum Verzehr erhältlich. Zeitgemäßer geht es kaum und so verwundert es nicht, dass die Reisröllchen heutzutage fast überall angeboten werden. Zum Beispiel findet man abgepacktes Sushi in einer türkischen Bäckerei im Berliner Stadtviertel Kreuzberg, als Farbtupfer zwischen Sesamkringeln und Nussecken, und es gibt die inzwischen schon „traditionelle“ Variante des American Sushi, mit Frischkäse und Lachs in der Rolle.
Zugleich gilt Sushi im Ausland als repräsentativ für die Japanische Küche wie keine andere Speise und 2011 startete die japanische Regierung sogar eine Kampagne zum „Schutz“ des Nationalgerichts vor Überfremdung. „Jetzt kommt die Sushi-Polizei!“, warnten Internetportale vor den Inspekteuren, die in ausländischen Sushi-Restaurants über die Einhaltung der Hygienerichtlinien wachen sollten.

In diesem Feature sprechen eine Leipziger Japanologin und eine angehende Sushi-Meisterin über Tradition, Mobilität und erstaunliche Wandelbarkeit der beliebten Reis-in-Algen-Rollen.

ton & text: Johanna Fricke

Passend zum DOK 2012 fragten wir Prof. Rao nach ihrem Verständnis von „Visueller Anthropologie“.

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Nächster weltempfänger

Samstag, 18.11.17, 17 Uhr

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in Leipzig

Montag, 30. Oktober

geräuschkulisse– *Feature*Hörspiel*Klangkunst
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Lissek: Verteidigung des Zölibats – eine Fragmentsammlung

Autor zu Gast!

Ort: tipi/ ww/ leipzig

Kontakt

weltempfaenger(at) posteo.de

mehr global sounds auf Radio Blau

Der Weltempfänger ist nicht die einzige Sendung auf Radio Blau, die Sounds und Musik aus allen Teilen der Welt entdeckt. Folgende Sendungen öffnen euer Ohr für global sounds, mal mit dem Fokus auf Musik, mal mit Berichten aus verschiedenen Ecken des Globus:

Musik

zonic radio show
_kulturelle Randstandsblicke vornehmlich aus Richtung Osten blog

no eXotik! no turistiK!
_global sounds und Konzertips für Leipzig blog

pura vida sounds
_Musik und ihre Bedeutung für die KünstlerInnen, aus welchem Teil der Welt sie stammt ist zweitrangig blog

Diskussion

radio zwischenraum
_die mehrsprachige, mehrgenerationelle und mehrkulturelle Sendung blog

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_diskutiert doch in der Sprache, mit der ihr euch wohlfühlt blog

onda info
_ Nachrichten, Berichte und Interviews aus Lateinamerika vom Nachrichtenpool Lateinamerika blog