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Wir haben uns umgehört, was Menschen in unserer Umgebung im Zusammenhang mit dieser abstrakten Vorstellung verbinden. Aus diesen gesammelten Stimmen und elektronischen Klängen ist eine Collage entstanden.

Aufnahmen: Johanna Fricke, Lena Löhr

Musik: Thomas Becker

Redaktion und Schnitt: Thomas Becker, Lena Löhr

Stimmen: Felix, Miriam, Suzan, Stefan, Caro, Sabrina, Maria, Clara

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Die Vortragsreihe KLANG – DAS ETHNOLOGSICHE ECHO möchte für den auditiven Sinn sensibilisieren und Wirkungen und Bedeutungen von Klängen auf Menschen nachspüren: Welche Bedeutungen schreiben Menschen den Klängen ihrer Umwelt zu? Welche Klänge produzieren sie, um ihre Gesellschaft zu gestalten? Wie wirkt Klang auf den Körper und die Psyche? Mit welchen Methoden kann man Rückschlüsse auf die auditive Weltwahrnehmung von Menschen ziehen? Und wie können wir diese Bedeutungssysteme durch Klang abbilden? Diese und andere Aspekte sollen im diesjährigen Kolloquium beleuchtet werden.

Das Programm online
Das Programm zum runterladen

Vortragsreihe KLANG – DAS ETHNOLOGISCHE ECHO

Oktober 2012 – Januar 2013
Mittwochs 19-21 Uhr

Grassi Museum für Völkerkunde zu Leipzig

Klangsammlungen

Der Soundjournalist und Klangkünstler Peter Cusack sprach im Rahmen des Kolloquiums Klang über Sonic Journalism und die Sounds from dangerous places:

Sounds from Dangerous Places asks

“What can we learn of dangerous places by listening to their sounds?”
Recent travels have brought me into contact with some difficult and potentially dangerous places. Most are areas of major environmental/ecological damage, but others are nuclear sites or the edges of military zones. The danger is not necessarily to a short-term visitor, but to the people of the area who have no option to leave or through the location’s role in geopolitical power structures. Dangerous places can be both sonically and visually compelling, even beautiful and atmospheric. There is, often, an extreme dichotomy between an aesthetic response and knowledge of the ‘danger’, whether it is pollution, social injustice, military or geopolitical. Places visited include the Chernobyl Exclusion Zone, the Caspian Oil Fields, Azerbaijan and various nuclear or military sites in the UK. Field recordings, photographs, conversations, scientific and other information were collected at the sites.
Sounds from Dangerous Places explores the practice of sonic–journalism – the audio equivalent of photo–journalism. Sonic journalism is based on the idea that valuable information about places and events is revealed through their sounds and that careful listening will give insights different from, but complimentary to, visual images and language.

Alltagsgeräusche, Musik, Stimmen – Klänge umgeben uns, wir sind von ihnen eingehüllt, wir können „die Ohren nicht verschließen“. Aber hören wir bewusst? In dieser Sendung möchten wir euch für den auditiven Sinn sensibilisieren und ForscherInnen vorstellen, die Wirkungen und Bedeutungen von Klängen auf Menschen nachspüren.

Wie wirkt sich unsere Klangumwelt auf uns und unsere Kultur aus? Der Erforschung dieser Frage widmet sich eine relativ junge Disziplin innerhalb der Ethnologie – die auditive Anthropologie. Wir haben den Klanganthropologen Panos Panopoulos von der Universität Agean, Mytilini Griechenland gebeten, uns eines der zentralen Konzepte dieser Forschung näher zu erläutern: die Akustemologie.

einführende Literatur:

Steven Feld and Donald Brenneis 2004. Doing Anthropology in Sound . In American Ethnologist, 31(4): 461-474.

Samuels, David W.; Meintjes, Louise, Ochoa, Ana Maria and Thomas Porcello 2010. Soundscapes: Toward a Sounded Anthropology . In Annu. Rev. Anthropol. 39: 329–45.

Feld, Steven 1987. Dialogic Editing: Interpreting How Kaluli Read Sound and Sentiment. In Cultural Anthropology 2(2): 190-210.

Die Gegenstände und Lebenwesen klingen – folglich kann man mit diesen Klängen auch Musik machen. Die unter anderm vom italienischen Futurismus inspirierten KlangKünstler der musique concrète nutzen Aufnahmen natürlicher Klänge, um sie durch Anordnung und elektronische Verfremdung zu musikalischen Kompositionen zu formen. Die Arbeiten zeitgenössischer sound oder field recording artists könnt ihr auch in Leipzig erleben, u.a. bei dem alle zwei Jahre stattfindenden Festival Resonanzen

Einen etwas anderen Song erlebt ihr nun durch die in der Sendung angesprochen Szene des Films „Sound of Noise“. (Schweden, 2010, Regie Ola Simonsson, Johannes Stjärne Nilsson)

hört weiter

Nächster weltempfänger

Samstag, 18.11.17, 17 Uhr

Frequenzen in Lpz:
89,2 | 94,4 | 99,2 mHZ
und weltweit im livestream

machen machen

in Leipzig

Montag, 30. Oktober

geräuschkulisse– *Feature*Hörspiel*Klangkunst
gemeinsam hören, diskutieren.

Lissek: Verteidigung des Zölibats – eine Fragmentsammlung

Autor zu Gast!

Ort: tipi/ ww/ leipzig

Kontakt

weltempfaenger(at) posteo.de

mehr global sounds auf Radio Blau

Der Weltempfänger ist nicht die einzige Sendung auf Radio Blau, die Sounds und Musik aus allen Teilen der Welt entdeckt. Folgende Sendungen öffnen euer Ohr für global sounds, mal mit dem Fokus auf Musik, mal mit Berichten aus verschiedenen Ecken des Globus:

Musik

zonic radio show
_kulturelle Randstandsblicke vornehmlich aus Richtung Osten blog

no eXotik! no turistiK!
_global sounds und Konzertips für Leipzig blog

pura vida sounds
_Musik und ihre Bedeutung für die KünstlerInnen, aus welchem Teil der Welt sie stammt ist zweitrangig blog

Diskussion

radio zwischenraum
_die mehrsprachige, mehrgenerationelle und mehrkulturelle Sendung blog

babilonia
_diskutiert doch in der Sprache, mit der ihr euch wohlfühlt blog

onda info
_ Nachrichten, Berichte und Interviews aus Lateinamerika vom Nachrichtenpool Lateinamerika blog