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Ein Interview mit Herrn Richter vom Tannenhof in Beucha:

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Gedicht zu Anfang: Pangúr Bán
Es ist ein altes irisches Gedicht aus dem 9. Jahrhundert, es wurde von einem Mönch geschrieben und handelt von einem Gelehrten der über sich und seine Katze nachdenkt.

Einige Geschichten zum Weihnachtsmann. Irgendwo sitzt er, unser Glaube an den Weihnachtsmann oder an das Christkind.
Irgendwo zwischen Nostalgie, Ritual, Erziehung und der besserwisserischen großen Schwester. Und das, obwohl wir es doch alle besser wissen.
Oder tun wir das? Zum Ende beschreibt uns ein Weihnachtsmann seinen Einsatz: Ein kurzer Ausschnitt aus dem Buch „Weihnachtsmann – die wahre Geschichte“ vom Ethnologen Thomas Hauschild.

Foto: Lena Löhr

Foto: Lena Löhr

Unterwegs in Madrid entdecken wir katholische Heilige, westafrikanische Orishas und merkwürdige Pulver.
Hört selbst von einem magischen Pülverchen, das ihr nicht so leicht vergessen werdet!

 

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Foto: Peter Becker/peb1

In vielen Regionen der Welt, wo die Mensche am und mit dem Wasser leben, hat es eine ganz besondere Bedeutung für sie. Es bedeutet die Entstehung von Leben, Wiedergeburt, aber auch Tod. Das Wasser befruchtet die Erde, was es für Menschen, die von der Landwirtschaft leben, lebensnotwendig macht. Andererseits bedeutet das Wasser Gefahr, zum Beispiel, wenn es als Überflutung Lebensräume der Menschen zerstört. Die postiven und negativen Seiten des Wassers drücken sich in den Mythen aus, die sich die Menschen über das Wasser und seine BewohnerInnen erzählen.

Im Gespräch mit Franz Segeht erfahren wir, welche Mythen sich im Spreewald um das Wasser ranken.

Auf Ostwestfälischer Mundart erzählt uns Ida Hermwille ein Pickert Rezept. Ostwestfälisch zählt zu den Westfälischen Dialekten, diese wiederum zum Niedersächsischen.

´Man nehme …` geht wohl auf die westfälische Köchin Henriette Davidis zurück!
Aus einer weiten Landschaft in Westfalen bei Bielefeld hören wir wie Ida Pickert zubereitet. Ein Beitrag von Maria Venne.
Man nehme:

Plattdeutsch oder auch Niederdeutsch genannt – wird in ganz Norddeutschland gesprochen, in unterschiedlichen regional geprägten Formen. Von Niedersachsen über das Rheinische Platt  bis hin nach Vorpommern – überall spricht man heute auch noch Platt. In ganz Norddeutschland sind es noch 2,6 Millionen Menschen.

Geschichte

Das Platt hat eine lange Geschichte – entstanden ist es  aus dem Altsächsischen, das zwischen 800 und 1100 im Gebiet zwischen Dänemark und einer Sprachscheide. Die führt entlang einer Linie von Olpe über Kassel nach Merseburg. Aus dem Altsächsischen entwickelte sich das Niederdeutsch. Seine Hoch-Zeit auch als Schriftsprache hatte das Niederdeutsch während des Hanseverbundes. Das war ein Verbund von Handelsstädten rund um die Nord- und Ostsee. Dort florierte der Seehandel von ca. 1350 bis 1550. Für diesen Zeitraum galt die niederdeutsche Sprache der Hansekaufleute rund um Ost- und Nordsee als die gültige Schriftsprache. Später wurde es vom Hochdeutschen verdrängt, zuerst in Schrift und später auch in der gesprochene Sprache.

Mehr Infos zur Geschichte des Platt beim Institut für Niederdeutschen Sprache

Platt heute

Aber das Platt lebt fort, auch bis heute. Das beweisen zahlreiche Bücher, die noch heute im Plattdeutschen  verfasst sind. Erzählungen, Lieder oder auch Gedichte – eines davon stellen wir euch mal vor. Lama von Bärbel Albrecht aus Anklam aus dem Jahr 1999.

Plattsounds

Plattdütsch schnacken und auch Plattdeutsch singen – so hat die Niedersächsische Kultusministerin Johanna Wanka den Plattsounds- Wettbewerb initiiert, das ist ein Bandwettbewerb für junge MusikerInnen auf Platt.

Mehr Infos zu Musik und Radiosendungen auf Platt auf der Plattform „Die Welt snackt platt“ des NDR.

Hexen in der Schweiz by weltempfaenger3

Das Bild der Hexe ist ein Idealbild aus vielen Zuschreibungen, Vorurteilen und Aberglauben.
In diesem Beitrag geht es vor allem darum, wie ein Schadenszauber mit der Hexenpuppe in der Schweiz ausgeführt wurde.

Noch etwas zum Thema Hexen im Dritten Reich:
Es wurden 30000 Hexenprozesse aus dem Mittelalter nachvollzogen, um zu beweisen, dass die Inquisition eine Verschwörung der röm.-kath. Kirche gegen die Germanische Rasse war.
zum Einlesen empfielt sich der Wikipedia-Artikel:
Hexenkartothek

Im Jahre 1986 wurde der Name einer Stadt im Norden der Ukraine zum Inbegriff für die Folgen, die durch eine vom Menschen verursachte nukleare Katastrophe verursacht werden können – Чернобыль (Tschernobyl).
Eine der umfangreichsten Evakuierungs- und Umsiedlungsmaßnahmen folgten, um die betroffenen Menschen aus den verstrahlten Gebieten in Sicherheit zu bringen – doch nicht alle Menschen kamen der Forderung nach, ihr Zuhause zu verlassen…

Der Beitrag entstand auf Basis einer Reise unseres Redakteurs Christoph Lehmann in das betroffene Gebiet im August 2010.

Die Vergessenen der Zone by weltempfaenger3

Für weitere interessante Hintergrundinformationen und Fotos aus dem Gebiet empfiehlt sich ein Besuch folgender Seite:

elenafilatova.com

…und in dem Fotoalbum des Autors:

Der Weltempfänger sendet mit und auf Radio Blau. Dieser unser Haussender  ist wie im vergangenen Jahr vom Abschalten auf UKW bedroht. Das Problem für Radio Blau bleibt weiterhin die Finanzierung seiner Sende- und Leitungskosten, also die Kosten für die Übertragung des Signals auf UKW. Diese Finanzierung  ist für die kommenden Jahre bisher ungeklärt. Radio Blau fordert die Sächsische Landesmedienanstalt für privaten Rundfunk (SLM) auf , diese Kosten zu übernehmen. Denn Radio Blau ist Radio von und für Menschen aus Leipzig und der ganzen Welt und leistet damit einen wichtigen Beitrag für den Medienpluralismus, für die Vielfalt der Stimmen im Radio!

Radio Blau braucht unsere Unterstützung.

Schreibt, eure Meinung, warum ihr freie Radios wichtig findet, direkt an die Sächsische Landesmedienanstalt SLM.

Wie ihr Radio Blau weiterhin unterstützen könnt, erfahrt ihr auf
radio blau
rette dein radio

Wir kämpfen für die Stimmenvielfalt!
Und möchten Radio Blau unsere Unterstützung versichern.

Unsere Sendung bleibt vorerst auf UKW hörbar, auf den Frequenzen

89,2 mHz im Nordosten |94,4 mHz im [Nord]Westen |99,2 mHz im Süden

Setzt euch dafür ein, dass das so bleibt!
Denn ohne UKW bleibt uns nur Radio Blau im Internet, im live stream


hört weiter

Nächster weltempfänger

Samstag, 18.11.17, 17 Uhr

Frequenzen in Lpz:
89,2 | 94,4 | 99,2 mHZ
und weltweit im livestream

machen machen

in Leipzig

Montag, 30. Oktober

geräuschkulisse– *Feature*Hörspiel*Klangkunst
gemeinsam hören, diskutieren.

Lissek: Verteidigung des Zölibats – eine Fragmentsammlung

Autor zu Gast!

Ort: tipi/ ww/ leipzig

Kontakt

weltempfaenger(at) posteo.de

mehr global sounds auf Radio Blau

Der Weltempfänger ist nicht die einzige Sendung auf Radio Blau, die Sounds und Musik aus allen Teilen der Welt entdeckt. Folgende Sendungen öffnen euer Ohr für global sounds, mal mit dem Fokus auf Musik, mal mit Berichten aus verschiedenen Ecken des Globus:

Musik

zonic radio show
_kulturelle Randstandsblicke vornehmlich aus Richtung Osten blog

no eXotik! no turistiK!
_global sounds und Konzertips für Leipzig blog

pura vida sounds
_Musik und ihre Bedeutung für die KünstlerInnen, aus welchem Teil der Welt sie stammt ist zweitrangig blog

Diskussion

radio zwischenraum
_die mehrsprachige, mehrgenerationelle und mehrkulturelle Sendung blog

babilonia
_diskutiert doch in der Sprache, mit der ihr euch wohlfühlt blog

onda info
_ Nachrichten, Berichte und Interviews aus Lateinamerika vom Nachrichtenpool Lateinamerika blog