to noni to chindinev – die Sprache Baure

to noni to chindinev – das heißt „Die Stimmen der Menschen“ auf Baure. Die Wissenschaftlerinnen Swintha Danielsen und Femmy Admiraal vom Baures Documentation Project sprechen über die Sprache Baure und das Leben der Menschen, welche diese Sprache sprechen – in Baures, einem kleinen Dorf in Bolivien.

Mehr Infos und einen Liedtext auf Baure findet ihr unter unserer neuen Rubrik babelfisch

Waskati – Selbstmordattentäter in Afghanistan

Berichte über Selbstmordattentäter in Afghanistan sind immer wieder in den Medien hierzulande zu vernehmen.

Doch was sind die Gründe für junge Menschen, diesen Weg zu gehen?
Wie werden Selbstmordattentäter von der afghanischen Öffentlichkeit wahrgenommen?
Und warum werden sie Waskati genannt?

Das erste Lied des Beitrags stammt von Faryad Darya einem sozial äußerst engagierten afghanischen Popmusiker.

Das zweite Lied von Hashmat Ehsanmand, „Gestern war ich trunken vor Gott“, ist downloadbar

Der vollständige Artikel zum Thema waskati erschien erstmals auf dem Blog „tethys: Central Asia everyday“

mehr Infos hier…

Ghinnawa-Gesänge bei den Awlad ´Ali Beduinen

Sie singen, was sie nicht aussprechen dürfen: von verlorener Liebe und Schmerz in den Ghinnawa-Gesängen bei den Awlad ´Ali Beduinen.

Die hier zitierten Ghinnawa-Gesänger wurden von der Ethnologin Lila Abu – Lughod aufgenommen. Sie lebte und forschte zwischen 1978 und Mitte der 1980er Jahre zwei Jahre mit den Awlad ´Ali Beduinen, in ihrem Gebiet in der Wüste westlich von Kairo.

Im Jahre 1986 veröffentlichte sie ihr Buch Veiled Sentiments“. Dort beschreibt sie die Ghinnawa-Gesänge.

Literatur:

Abu-Lughod, Lila. (1990). The Romance of Resistance: Tracing
Transformations of Power Through Bedouin, in: American Ethnologist, Vol.
17, No. 1. Blackwell Publishing. S. 41 – 55.

Abu-Lughod, Lila. (2002). Veiled Sentiments, Honor and poetry in a
Bedouin society. University of California. Berkeley.

Griots – Dichter und Sänger Westafrikas

Die Griots sind Westafrikas Balladensänger, Geschichtenerzähler, Musiker und Dichter.

Sie sorgten seit dem 14. Jahrhundert für die Unterhaltung am Königshof, indem sie Texte sangen, die Kora (ein Zupfinstrument) spielten oder dichteten.

Damals bildeten die Griots eine eigene Berufsgruppe. Heute verliert dieser Berufszweig immer mehr an Bedeutung

Ethnologie Symposium

Das Ethnologische Symposium wurde mit der Absicht ins Leben gerufen, den Austausch zwischen den Studierenden der deutschsprachigen ethnologischen Institute zu fördern.

Das Treffen wird jedes Jahr von den Studierenden einer anderen Stadt organisiert und bietet den Teilnehmenden eine Plattform, ihr Wissen weiterzugeben, sich über ihre studentischen Erfahrungen auszutauschen und sich über Forschungsvorhaben zu unterhalten.

Die einzelnen Stationen seit 2004:

Tübingen (2004): Revitalizing a Ritual
Halle (2005): Ritualizing a Revival
Münster (2006): Wir sind die Anderen

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