Garia Baida al-Scharqia – auf dem Weg in die Steppe

Andreea Bretan erinnert sich an ihre Ankunft in die Steppe Syriens. Für ihre Erzählung wählte sie dieses Foto ihrer Feldforschung aus. Im Jahr 2006 machte sie einen Teil ihrer Feldforschung bei einer Gruppe von Beduinen.

Sie ist seit 2004 wissenschaftliche Mitarbeiter im SFB 586 „Differenz und Integration“, dem einzigen geisteswissenschaftlichen SFB der Universität Leipzig.

Ihr Buch zur Dissertation ist seit einigen Wochen im Handel und in der dnb: Die syrische Steppe. Mobile Viehzucht, internationale Entwicklungshilfe und globale Märkte. Wiesbaden: Reichert, 2010.

 

 

Die Höflichkeit, ausreden zu lassen – Zeremonielle Dialoge bei den Indigenen des Tieflandes Lateinamerikas

Weiterführende Literatur:

Urban, Greg (1986): Ceremonial Dialogues in South America. In American Anthropologist, New Series, Vol. 88, No. 2 (Jun 1986), S. 371-386

Sherzer, Joel, Greg Urban (Hrsg)(1986): Native South American Discourse. Berlin; Nw York, Amsterdam. Mouton de Gruyter. In Auszügen online verfügbar hier

Das Lied nach dem Beitrag ist von Céu – Espaçonave
http://letras.terra.com.br/ceu/1510692/

 

 

Naher und Mittlerer Osten

Ein Forschungsschwerpunkt am Institut für Ethnologie in Leipzig ist die Region „Naher und Mittlerer Osten“. Dr. Lothar Bohrmann erzählt uns in einem kurzen Interview wie diese Region begrenzt ist, welche Gemeinsamkeiten, wie z.B. den Islam, sie hat und wie sie trotz der homogenen Wahrnehmung von außen in sich stark heterogen sein kann.

 

 

Tsiganologie in der Ethnologie

Die Tsiganologie als Lehr- und Forschungsschwerpunkt an der Uni Leipzig gibt es im Grunde seit dem Beginn der ersten Projektseminare im Jahre 2002. Vor allem aber erhielt er entscheidende Impulse mit dem ersten Durchlauf im SFB 586 und einem Projekt zum Dienstleistungsnomadismus am Schwarzen Meer. Seither gibt es eine gesonderte auf die Tsiganologie spezialisierte Bibliothek mit zahlreichen Bänden, einen regelmässigen Lektürekurs zu tsiganologischen Themen und ein enorm aktive Gruppe junger Tsiganologen, deren Seite findet sich hier.

Tsiganologie by weltempfaenger02

(Zum besseren Verständnis Rom = Mensch, Selbstbezeichnung einer europäischen Zigeunergruppe. Gadjo Romanes Wort für Nichtzigeuner.)

Die Auszüge der Werke, die im ersten Teil des Beitrages vorkommen in seiner chronologischen Reihenfolge:

Eugen Kogon: Eine Notwendige Darstellung. In: Anita Geigges / Bernhard Wette (Hg.) Zigeuner heute. Verfolgung und Diskriminierungen in der BRD. Lamuv Verlag 1979.

Sergius Golowin: Der ewige Zigeuner im Abendland. Trikont München 1980 zitiert: Vaillant, J.A.: Les Romes. Historie vrai des vrai Bohémiens. 1957 Paris. S. 21, 36.

Sudbrack, Inge und Knobloch, Johann: Zigeunerkundliche Forschungen 1. Insbruck 1977 zitiert A.F. Pott: Die Zigeuner in Europa und Asien.

Reimar Gilsenbach: Das beste für den Chartijas. In: (ders.) Oh Django, sing deinen Zorn. Sinti und Roma unter den Deutschen. Basis Druck 1993.

Musik war zu finden bei :

1. Un Tzigan Avea Casa. Auf: Nomad’s Land. Mouvances Tziganes. Folklore der Zigeuner. Track 10

2. „Latcho Drom“ a Tony Gatlif movie. Szene: Banjaras – Sand, Sensuality and Color

3. Auszüge aus Banjara Music. Take 2: Bichura und 3: Panihari

4. Fanfara Dracula din Pietris – Bossa nova.

5. Mamar Chori gesungen von Gormati vom gleichnamigen Album Mamar Chori. Banjara Video

6. Tsiganeshti. Auf: Nomad’s Land. Mouvances Tziganes. Folklore der Zigeuner. Track 09.

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