Shiva, seine Kinder und die Chepang hieß die Oktobersendung 2012 und widmete sich ganz dem Subkontinent Südasien und drei Geschichten aus seinem Norden. Da dieses Mal nur gemafreie Musik in der Sendung lief und die  Moderatoren selbst noch über ihre Reisen berichteten, diesmal die ganze Sendung. Wer jedoch nur einige Teile davon hören will, der schaue weiter unten.

Shivaratri

Shivaratri heißt übersetzt „Shiva-Nacht“ oder die Nacht des Shivas. Dieses große hinduistische Fest wird in Nepals Hauptstadt Kathmandu als rauschende 24-Stunden Feier begangen, bei der große Mengen Ghanja (Haschisch) die Stimmung aufheizen. An diesem einen Tag im Jahr ist in Kathmandu der Haschischkonsum legal, denn er geschieht zu Ehren des großen Lord Shivas.

Hört nach und erfahrt etwas über die Bedeutung des religiösen Festes und die Verehrung Shivas. Und spürt etwas von der Atmosphäre einer Stadt im Taumel des Feierns… Hari Om!

Die Schlangengöttin Monosha

In Bengalen gibt es einen Mythos, wie die Schlange eine Göttin wurde. Heute wird sie von den Hindus Bengalens überall geehrt. Auch die Muslime Bangladeshs kennen diese Mythos und haben Respekt vor den Schlangen. Den Mythos hört ihr hier in der Variante, die unsere  Hörer beim ersten Mal verstehen können. In Wirklichkeit ist er viel länger und komplizierter. Er kann sogar ganze Kinofilme füllen, und wurde tatsächlich zu einem der wichtigsten Klassiker des Bengalischen Films.

Die Chepang und ihre Sprache

„Unsere Sprache darf nicht beleidigt werden“ erklären die Bewohner einer kleinen Siedlung in den Bergen Zentralnepals. Sie gehören zur Volksgruppe der Chepang und sind inzwischen bilingual – sie sprechen Chepang und die Nepali. Wie viele andere Minderheiten im mehrheitlich hinduistischen und von Kastenhierarchien geprägten Nepal sind die Chepang immer wieder mit Diskriminierung ihrer ethnischen Identität konfrontiert. Stolz auf die eigene Sprache wird deswegen noch immer mit Vorsicht geäußert. Hört selbst.

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