In den Küstenregionen der Staaten South Carolina, Georgia und Florida in den USA spricht die ältere Generation der afroamerikanischen Bevölkerung untereinander meist ausschließlich Gullah. Die jüngeren Leute verstehen das Kreol, die beim Aufeinandertreffen der Sprachen von afrikanischen Sklaven und Sklavinnen und der englischen Sprache der BesitzerInnen entstanden ist, praktizieren sie jedoch nur wenig.

Einige Gullah-Ausdrücke:

Mout’dry-up – speechless

„De boy skay’d’tel’e mout’dry-up.”

(The boy is so scared, he is unable to talk.)

Buckruh – white person/s

“Me grum’puh wu’k fih de buckruh.”

(My grandfather worked for the white people.)

hebby belly – [heavy belly ; a great appetite]

„Bubbuh hab hebby belly fuh fish.“

(Bubbuh has a great appetite for fish [or fishing].)

Mittlerweile gibt es verschiedene Projekte zum Erhalt der Sprache, u.a. hat das Penn Center, eine alte Schule und heutiges Museum auf St Helena Island (South Carolina) ein Bibel- Übersetzungs-Projekt koordiniert.

Mehr zum Penn Center findet ihr hier http://www.penncenter.com/

Eine interaktive (Kinder-) Seite, um mehr Gullah zu hören http://www.knowitall.org/gullahnet/

Literatur:

Mixson Geraty, Virginia 2006 [1997].  GULLUH FUH OONUH – (Gullah for You). Orangeburg: Sandlapper Publishing Co..

Opala, James A. 2009 [1987, 1990, 1993, 2000, 2003]. The Gullah. Rice, Slavery, and the Sierra Leone – American Connection. United States Information Service, Freetown, Sierra Leone.

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