Nicht überall beschäftigen sich die Menschen schon während der Schwangerschaft mit dem Namen ihres Kindes. Es gibt auch Kulturen, die den Namen ihres Kindes erst nach der Geburt festlegen, damit er sich mehr auf das Kind selbst bezieht und nicht so von den Wünschen der Eltern abhängig ist.Die Sirionó in Bolivien gaben ihren Kindern früher erst während oder nach der Geburt einen Namen, der von der Geburtssituation, dem Aussehen des Kindes oder dem Jagderfolg des Vaters und damit dem Schicksal abhängig war. Ein paar Namensbeispiele sind in folgendem Beitrag zu hören:

Der Beitrag basiert auf dem Artikel von Anne Priest „Method of Naming among the Sirionó Indians“ (1964) in American Anthropologist, Vol. 66, No. 5, S. 1149-1151.

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